Vakuumentgasung

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In Flüssigkeiten ist - abhängig vom Druck und der Temperatur - immer eine bestimmte Gasmenge vorhanden. Schon im 18. Jahrhundert hatte der britische Physiker William Henry den Beweis für den Zusammenhang von Druck, Temperatur und der Menge der gelösten Gase erbracht. Das Prinzip: Je geringer der Druck oder je höher die Temperatur, umso kleiner ist die gelöste Gasmenge in der Flüssigkeit.

Vakuumentgasung

Bei der Vacuumentgasung wird ein Teil der Anlagenflüssigkeit zeitweise in Unterdruck (Vakuum) versetzt. Die in der Flüssigkeit gelösten Gase werden freigesetzt, abgeschieden und aus der Anlage entfernt. Die entgaste und damit absorptive Flüssigkeit wird in die Anlage zurückgeführt und kann erneut Gase aufnehmen. Durch die fortlaufende Wiederholung dieses Verfahrens werden praktisch alle Gase freigesetzt und abgeschieden. Die Flüssigkeit ist dadurch so stark untersättigt, dass keine Gase in der Anlage mehr freigesetzt werden können. Die genannten Probleme gehören somit der Vergangenheit. Auf diese Weise können auch Probleme an Stellen mit geringer Durchströmung und geringem Überdruck gelöst werden.


Warum ist eine Vakuumentgasung sinnvoll?

  1. Eine Anlage kann nur dann ihre optimale Leistungsstärke entfalten, wenn die Luft in der Anlage auf ein Minimum reduziert ist.
  2. Bei einem geringen Temperaturgefälle zwischen Zulauf und Rücklauf. Der Vakuumentgaser wirkt unabhängig von der Flüssigkeitstemperatur.
  3. Ein Vakuumentgaser kann an nahezu jeder gewünschten Stelle der Anlage angeschlossen werden.